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Für wen ist eine Farb- und Stilberatung nützlich?

Was ist Ihre Meinung: Gibt es Menschen, die von einer Typenbestimmung profitieren könnten?

Nein, niemand?

Allenfalls andere, Sie aber bestimmt nicht?!

Oder gehören Sie zur den Menschen, die finden, dass der Homo sapiens ausser Essen, Trinken, Schlafen und Jeans/T-Shirt eh nichts braucht?

Aber reicht das auch wirklich aus, auf Dauer?

Wohl kaum - meinen Sie nicht auch?

So lernen die Einen dann eifrig Südostkantonesisch, andere üben sich im Kameltanz und die Dritten gehen in den Amazonas, um lebende Ameisen mit Zitronenaroma hinunterzuschlucken.

Ich finde, dass jeder Mensch irgendwann in seinem Leben mindestens drei Dinge tun sollte:

  1. Vom Eiffelturm hoch oben den Blick über Paris gleiten lassen und den Duft der Stadt einatmen
  2. Nachts in der Wüste im kühlen Sand liegen und Sternschnuppen zählen
  3. Mindestens einmal etwas absolut Unnötiges tun. Zum Beispiel vier Kleider auf einmal kaufen. Oder in einer Pfütze tanzen und laut singen. Und sicher auch eine Farb- und Stilberatung machen.

Das ist Lebensqualität pur. Das Leben und unsere Körper verändern sich, aber solche Erinnerungen wirken wie Vitaminbooster, wenn wir uns wieder daran erinnern.

Als ich selber eine Farb- und Stilberatung machen wollte, war ich Mitte Zwanzig.

Ich erinnere mich daran, wie wenn es gestern gewesen wäre.

Man muss sich vorstellen, ich kam ja aus der Modebranche, hatte künstlerisch einiges drauf. Oder meinte es wenigstens.

Logisch also, dass ich punkto Farben und Stil ein kleiner Crash war und diese Beratung eigentlich völlig überflüssig.

So sass ich denn auf dem Beratungsstuhl in meinem olivgrünen Plüschpullover (sorry, es waren halt die 70er Jahre). Übrigens mein Lieblingsstück. Es war eine Art Einfamilienhaus, so riesig war er.

Das Resultat der Beratung war ernüchternd: Der Pullover stilmässig ungünstig für meine damals zierliche Figur. Die Farbe nur gut, wenn ich krank und blass aussehen wollte. Mein Grün war Smaragd und niemals Oliv.

So, dann kam das Schminken. Ich in Pinktönen, mir ahnte Schlimmes. Bisher verwendete ich nur italienische Braun- und Goldtöne.

Nach dem Make-up zeigte mir die Beraterin nochmals alle meine Farben, diesmal zum geschminkten Gesicht.

Erstens hatte ich mich schon ein wenig daran gewöhnt und einige gefielen mir beim zweiten Durchlauf überraschenderweise schon richtig gut.

Zweitens - und das ist die pure Wahrheit - wie ich mein Gesicht im Spiegel betrachte und sie die Farbtücher um meinen Hals legte... kam aus tiefstem Herzensgrund ein unbeschreibliches Glücksgefühl auf:

Liebe Menschen, ich fühlte mich SCHÖN!!

So schön wie noch nie vorher.

Ich "sah" mich wie zum ersten Mal.


Das spitze Kinn ist die Messlatte

Bis zu diesem Tag hatte ich immer nur auf den Style geschaut. Ich liebte es, aufzufallen, so trug ich Extravantes.

Meine Umgebung machte mir regelmässig Komplimente über meine Kleidung.

Ab und an über meine grossen Augen. Das wars dann.

Wenn man über mich sprach, hiess es immer: Das ist die Frau mit dem spitzen Kinn. So hatte ich logischerweise einen KKK (Kolossaler Kinnkomplex).

Einmal sagte mir eine Dame, wir waren im gleichen Stiftungsrat: "Weisst du, ich bin jedes Mal gespannt, wie du heute wohl wieder angezogen bist. Es ist immer so speziell!".

Im ersten Moment fühlte ich mich geschmeichelt. Dann blieb ein fahler Nachgeschmack.

Ich dachte: Bin ich denn eigentlich nur ein lebender Kleiderständer?

Wo bleibe ich als Mensch?

Wieso nur erhalte ich fast nur Komplimente für meine Kleider und kaum für mein Aussehen?

Es ist ja schön, Komplimente zum Kleiderstyle, zum Schmuck und den Schuhen zu erhalten, aber der Mensch möchte doch auch wahrgenommen werden.

Doch nach der Beratung veränderten es sich plötzlich.

Ich begann meine Garderobe meinem Typ anzupassen.

Und was geschah?

Plötzlich sprach niemand mehr von der Frau mit dem spitzen Kinn sondern von der Frau mit dem strahlenden Lachen :-)

Wäre ich ein Adler gewesen, ich hätte es mir auf einem Regenbogen bequem gemacht, so überglücklich war ich.


Nur mal nicht dreinschiessen

Es gibt schon etwas zu bedenken.

Eine Farb- und Stilberatung ist etwas fürs Leben, das man nur einmal macht.

Deshalb sollte man sich gut überlegen, zu wem man geht.

Man sollte zu einer Fachperson gehen, die einem Vertrauen einflösst.

Dabei spielt die Distanz nur eine untergeordnete Rolle, viel wichtiger ist es, dass die Chemie stimmt.

Ja, eigentlich ist auch der Preis zweitrangig (momoll!).

Denn wenn die Beratung überzeugt und das Resultat zutrifft, dann kauft man viel bewusster ein und hat die Investition subito amortisiert.

War die Beratung aber ein Flop, ist es rausgeworfenes Geld.

Klären Sie deshalb vorher gut ab, machen Sie es von Anfang richtig.

Eine Website kann schon mal einen Eindruck verschaffen. Aber es reicht nicht.

Rufen Sie die Person an, überprüfen Sie, ob das Ihre Beraterin sein wird.

Damit Vertrauen entsteht, müssen Sie von Ihrer Wahl restlos überzeugt sein.


Die wichtigsten Tipps, um die passende Beraterin zu finden

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Kommentare

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19. November 2017

tasche 1024

Hurra...

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