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Wie gut ist Ihr Farbempfinden?

Bitte, seien Sie einen Moment mal ganz ehrlich.

Ich möchte Sie um etwas bitten.

Ok?!

Danke.

Bitte denken Sie mal ans Autofahren.

Und nun, da Sie sich so hinter dem Steuer sehen, in Ihrem Auto... der typische Geruch... kurz den Rückspiegel scannen...

Haben Sie dann nicht das Gefühl, dass Sie selber extrem gut Autofahren?

Beispielsweise verfügen Sie über eine weit überdurchschnittlich gute Koordination und Reaktionsfähigkeit.

Sie sind fähig, auch in erbsenmässige Parklücken im ersten Anlauf elegant einzuparken.

Und sie sind souverän auf verschneiter Strasse und weltmeisterlich im Überholen.

So betrachtet, sind Sie am Steuer deutlich besser als die andern.

Sie haben alles im Griff.

Meisterhaft.

So ganz im Geheimen denken Sie das doch manchmal auch - oder?!

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Ich jedenfalls bin in meinem tiefsten Innern überzeugt, ganz ehrlich.

Sässen wir uns in diesem Moment irgendwo gegenüber, würde ich jetzt blödlich lächeln, auf den Boden schauen und am faszinierenden Teppichmuster kleben.

Wenn ich mit meinem Mann darüber rede, na ja, Sie wissen schon.

Aber.

Themawechsel.

Bei den Farben ist es dasselbe.

Auch da denken doch alle, über ein weit herausragend supergutes Farbengefühl zu verfügen.

Menschen mit Fehlsichtigkeit natürlich ausgeschlossen.

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Ist Ihnen beispielsweise schon aufgefallen, wie sehr Farben sich verändern?

Nehmen wir eine Bluse, vielleicht eine rote

Das Rot wirkt unterschiedlich, je nachdem, ob Sie sie in einem grellen Neonlicht betrachten, bei Kerzenlicht, an der Sonne, vor Schwarz oder auf Weiss.

Das gleiche Rot wirkt mal heller, mal dunkler, mal wärmer, mal kühler, mal greller, mal stumpfer.

Ist doch interessant - oder?!

Dann kommen noch die Umgebungsfarben dazu, die das Rot ebenfalls beeinflussen und dadurch verändern.

Damit sind die Farben des Hintergrunds gemeint, vor dem Sie stehen, sitzen, liegen.

Aber auch Ihre Gesichtsfarbe, Ihre Haar- und Brillenfarbe.

Auch die Farbe des Ohrschmucks, der Halskette, der Fingerringe.

Sogar der Nagellack beeinflusst.

Dann natürlich auch die Hosen- oder Rockfarbe, und vielleicht ist da noch ein Tuch oder eine Jacke.

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Es sollte uns allen klar sein: Farbe ist nicht gleich Farbe.

Ausserdem spielt die Chemie unserer Augen eine entscheidende Rolle.

Denn die Chemie lässt unweigerlich den Simultankontrast entstehen.

Wenn Sie eine Weile auf eine grüne Wiese schauen und dann auf eine weisse Wand wird diese rosa erscheinen.

Das ist der Simultankontrast.

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Zudem sieht jeder Mensch ein wenig anders, es gibt nicht eine einzige Sehweise.

Das habe ich selber schon oft erlebt.

Für die eine Person ist etwas ein Pink, für die nächste eindeutig ein Melonenpink und für die Dritte ein Abricot.

Ziemlich komplex und kompliziert also.

Haben Sie gewusst, dass 10 % der Fachkräfte aus Design und Mode die Farben gar nicht richtig sehen, ohne es aber zu wissen?
Dabei ist doch gerade in solchen Berufen eine sehr gute Farbwahrnehmung wichtig - finden Sie nicht auch?!

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Deshalb möchte ich Sie einladen, den sogenannten HUETEST auszufüllen.

Dabei werden Sie erfahren, wie Sie selber tatsächlich die Farben sehen und unterscheiden.

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Kommentare

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24. Juli 2017

tasche 1024

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