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So ein Brillenkauf hat es in sich!

Brillenbabyfan

Das war die kleine Martina als Dreikäsehoch. Schon damals war sie offen für die verschiedensten Brillenmodelle. 

Diesmal ging es darum, subito eine neue Brille zu kaufen, da die bisherige kaputt gegangen war. 

Interessantes Detail: Wir wollten die Sache gemächlich angehen, aber da die Brille dann eben urplötzlich unbrauchbrauchbar war, mussten wir Gas geben. Martina studiert und braucht die Brille unbedingt.

Brille Nummer 1. Das Gesicht von Martina ist grossflächig und die Augen liegen relativ hoch im Gesicht. Diese Brille mit dem dunkeln oberen Rahmenteil passt überhaupt nicht. Warum? Weil sie die zwei unteren Drittel des Gesichts (Nase und Kinnpartie) optisch verlängert und das ist in diesem Fall nicht nötig.

Brille Nr. 2: Vor sechs oder sieben Jahren habe ich bereits eine genau solche Brille gekauft - kann also nicht aus der diesjährigen Kollektion sein. Martina ist mehr wert als eine Ladenhüterbrille!

Kommt Brille Nr. 3: Sonderbar, sonderbar. Sieht fast aus wie Schmetterlingsform. Nein danke!

Brille Nr. 4 in Rot. Die Farbe gefällt mir sehr gut. Es ist ein Sommerrot für einen Sommertyp, passt also. Aber die Fassung liegt auf den Wangen auf, das geht gar nicht. Und sie wirkt insgesamt zu klein in Martinas Gesicht. Der unteren Rundung gegen die Bügel hin fehlt Grosszügigkeit.

Brille Nr. 5: Die interessanteste Brille bisher, der Bügel klar gezeichnet, überzeugt mich sehr. Ich mag auch den tiefer angesetzten Steg, der die Nase optisch verkürzt. Aber leider, leider sitzt sie auf der Nase auf. 

P.S. Ob sich die Farben noch in die Sommertyp-Palette einfügen, müsste man bei Tageslicht überprüfen. Ich hatte nur die erhaltenen Handybilder und war nicht vor Ort. Es war sozusagen eine Ferndiagnose.

Huch, Brille Nr. 6: Die Farben warmtonig, das "wilde-Tier-Muster" passt auch nicht. Beides passt nicht zu Martina, zudem sitzt die Brille auf den Wangen auf - also können wir sie ins Regal zurücklegen. Wieso? Eine nicht zum Typ passende Brille fällt viel zu sehr auf. Das ist nur o.k. für Optiker, die ihre Kollektionen verkaufen wollen. Sollten wir als als Gesamtpersönlichkeit wirken und überzeugen, bevorzugt man eine Brille, die zum eigenen Typ passt, aber nicht dominiert.

Brille Nr. 7: Die gefiel mir auch sehr, sehr gut. Denkt nicht, ich bevorzuge nur rote Brillen, das stimmt nicht! Die Form ist interessant, unterstreicht die intellektuelle Martina, immerhin hat sie bald drei Bachelors. Martina wirkt reif, attraktiv und selbstsicher.

Diese Farbe steht ihr auch sehr gut. Es ist ein Petrol/Türkisgrün, eine typische Farbe für den Sommertyp. Die Form finde ich weniger extravant als die vorherige, und ich weiss nicht, ob sie beim Lachen nicht auch auf den Wangen aufliegt. Als Reserverbille wäre sie super, da sie offenbar auch ein Stundentenbudget nicht zu sehr strapaziert.

Zwischenstand: Diese wird sie kaufen und noch eine zweite. Dann hat sie eine Reservebrille, was sicher gut ist. 

Das ist die Dankespost, die Martina mir schickte: 

Liebi Zoë

Meine Brille war mir eine gute Übung in Gelassenheit.

Herzlichen DANK

für deine Intensivbetreuung! Das hat mir das nötige Selbstvertrauen ermöglicht - und einen schärferen Blick!

Liebi Grüess, Martina

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Kommentare

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19. November 2017

tasche 1024

Hurra...

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